300 Km Brevet, ein Bericht über fast 17 Stunden Irrtümer


Also doch! Nun war es mal wieder soweit. Vor 13 Tagen und ca. 12 Stunden, schwor ich mir den letzten Radmarathon gefahren zu sein und doch stand ich heute am Start für die 300 Km - Prüfung in Osterdorf… Irrtum, der Erste!

Da ich das 200ér vor zwei Wochen völlig falsch anging, lag meine heutige Strategie darin, sich vom ersten Meter, an Karl und das Hauptfeld zu hängen, um deren Tempo zu fahren und auch von deren Streckenkenntnis zu profitieren.
In den Tagen zuvor, wurde das Rad gereinigt, die Schaltung und Bereifung überprüft, sowie die Anbauten (Lenkertasche, Lampen etc..) montiert. Ein letzte Kontrollfahrt am Abend zuvor über 10 Km brachte die Bestätigung, die Technik sollte funktionieren! Wie sich herausstellte… Irrtum, der Zweite!
Bereits während der ersten Kilometer war ein seltsames, kontinuierliches und knackendes Geräusch wahrzunehmen. In der Hoffnung dass es sich nicht um mein Rad handelt, ließ ich mich etwas zurückfallen, um zu prüfen ob das Geräusch mir „treu blieb", oder ob ich den schwarzen Peter jemanden anders „unterjubeln" konnte. Tja, auf die Treue hätte ich gerne verzichtet, so hielt ich an, um die Fehlerquelle zu finden. Leider konnte ich nicht feststellen woran es lag. Auch die Laufräder nochmals aus- und einbauen brachte keinen Erfolg. Auch brauchte ich für die Kontrolle länger als geplant. So kam es, dass mein Vorhaben, dem Organisator zu folgen sich bereits nach ca. 2 Km in Luft auflöste… Irrtum, der Dritte!
Vom Hauptfeld getrennt fuhr ich mit diesem völlig nervenden knacken laut Streckenplan weiter. Da ich mich ja in dieser Gegend auskenne, sollten die Km bis zum ersten Kontrollpunkt kein Problem darstellen. Doch bereits in Langenaltheim fuhr ich aufgrund von mangelnder Wegbeschilderungen gerade aus weiter, anstatt links abzubiegen. Irrtum, der Vierte!

Die extrem stressige Arbeitswoche, die Aussichten auf ein defektes Rad, mangelnde Streckenkenntnis und die nächsten 300Km allein bewältigen zu müssen, strapazierten mein Nervenkostüm extrem. So kamen bereits nach 10 Km so völlig wirre Gedanken auf, wie Umkehr, Aufgabe, kein Bock mehr, etc…! Ich stellte mir ein Ultimatum, sollten in den folgenden 10Km nochmals irgendwelche „Probleme" auftauchen, erfolgt die unwiderrufliche Umkehr! Also fuhr ich erstmal weiter. Immer noch standen keine 20 Km auf der Uhr, als mich ein PKW- Fahrer überholte und mich zwang anzuhalten.
Ich zitierte: „ I kumm grad von Blossena und bin an hafer Radler endgegngfahrn, kerst du dou dazou?" Ich bestätigte dies… „Ja gouter Moa, dann moust zrügg, ca. zwa kilomeder un anner kreizung rechds, dann basst´s widder"!
Übersetzung:
sei er einer Gruppe Radfahrer begegnet, ob ich denen angehöre? Da dem ja so war, empfahl er mit eine Rückfahrt von ca. 2KM und an der nächsten Kreuzung Rechts abzubiegen. Dann wäre ich wieder auf dem richtigen Weg!
Wieder hatte ich mich verfahren und das in meiner Heimat, unglaublich!
Keine Ahnung warum, aber zu der selbst geschworenen unwiderruflichen Umkehr kam es nicht….. Irrtum, der Fünfte!
Ich legte einen kurzen Stopp ein, um mit mir ins Gericht zu gehen!
Ich zitiere:
„Na subber, edzerdla bisd a nou ledzder! Sou bleid moust die ersdamoul ostelln, du kasber, abber ezerdla ersd rechd! Fürn resdlichen Weg hosd no knabb 19 stundn und wenn alls kapudd wird, dann konnsd a no daham orufn und di abhuln loun. Wos zum essn hosd dabei, die kondrolln findsd a und wenn ned nach´n streggenblan dann hald a sou" Also Addagge!
Übersetzung:
Na super, jetzt bist du auch noch letzter! So blöde musst du dich erstmal anstellen, du Kasper, aber jetzt erst recht! Für den restlichen Weg bleiben Dir noch knapp 19 Stunden: Sollte die Hardware endgültig streiken, besteht immer noch die Möglichkeit zu Hause anzurufen und dich abholen zulassen. Verpflegung ist an Bord, die Kontrollstellen findest du allemal, wenn nicht auf den vorgegebenen Weg, dann eben anders." Also, Attacke!
So ging es mit der Morgensonne auf den Weg Richtung Aichach. Mittlerweile entspannte ich mich etwas und bei der Donauüberquerung packte ich zum ersten mal die Kamera aus. So kam ich nach Rain und an der Kreuzung hätte ich mich tatsächlich wieder verfahren. Im Augenwinkel konnte ich gerade noch einen Radler mit einem PBP- Trikot rechts abbiegen sehen. Sofort wurde eine Richtungsänderung eingelegt und die Verfolgung aufgenommen. Kurze Zeit später schloss ich auf und nach kurzzeitiger Erholung in seinem Windschatten kamen wir ins Gespräch. Meine Vermutung der Letzte zu sein, war wohl nicht ganz richtig… Irrtum, der Sechste!
Mein „neuer" Mitstreiter (leider ist mir sein Name entfallen) kam nach einer Reifenpanne am Start, von ganz hinten und überholte bereits zwei Teilnehmer. Keine Ahnung warum, aber diese Information beruhigte mich noch mehr. Auf den nächsten Km konnten wir die Geschwindigkeit erhöhen und fuhren dann auf Frank auf, der uns anscheinend kommen sah und beim nächsten Hügel auf uns wartete, um ein Foto von unserer Anstiegsbewältigung zu schießen. Zu dritt und mit gehörigem Tempo ging es dann ins erste Etappenziel nach Aichach! Aufgrund der Geschwindigkeit die wir die letzten Km fuhren, hoffte ich an der Kontrollstelle auf ein Wiedersehen mit dem Hauptfeld. So spekulierte ich (bei entsprechend kurzem Aufenthalt an der Kontrolle) meine Strategie (mit dem Hauptfeld zu rollen) doch noch umsetzen zu können... Irrtum, der Siebte!
Als wir auf den Parkplatz der Kontrollstelle einfuhren, sahen wir noch wie sich das „Hauptfeld" um Karl sammelte und weiter zog. Als ich vom Wasser nachfüllen kam, waren die Kollegen schon weg, ebenso mein „Reifenpannen- Kollege" der sich wohl dem Peleton anschloss. So gönnte ich mir noch in aller Ruhe eine Banane und versuchte nochmals den Defekt an meinem Rad zu beheben, leider ohne Erfolg!
Zu dritt, Frank, Antoine und ich machten uns dann auf den Weg Richtung Etappenziel Mammendorf. Erstaunlicher Weise wollte Frank unser Tempo nicht weiterfahren. Nach einem Anstieg kurz nach der Autobahnüberquerung bei Adelshausen waren mein Schweizer Kollege und ich nur noch zu zweit unterwegs. Da er den 300ér schon zum dritten oder vierten mal fuhr und er keine Karte, oder Streckenbeschreibung greifbar hatte, ging ich davon aus mit einem Streckenkundigen unterwegs zu sein…. Irrtum, der Achte!
Keine 5 Km nach dem wir uns von Frank trennten, standen wir vor einer Kreuzung in Odelshausen und wussten nicht mehr weiter. Wir studierten die Streckenbeschreibung, die Karte und fragten uns nach Mammendorf durch. Unglaublich aber auch dort kamen wir irgendwann noch an, natürlich nicht ohne einen Umweg gefahren zu sein!
Natürlich war Frank vor uns da. Er als letzter übriggebliebener „Streckenkundiger" brach dann auch schon auf als wir noch unsere Stempel abholten. Nach einer weiteren kurzen Pause sattelten auch wir auf, Richtung Andechs gleichbedeutend mit dem Wendepunkt der Tour. In Mammendorf fanden wir zunächst den Abzweig nicht. So durchfuhren wir den Ort zweimal, um letztendlich den rettenden Tipp eines Passanten zu erhalten, „ihr müsst zurück und dann beim Edeka rechts ab". Es war zum heulen. An jeder mistigen Kreuzung schafften wir es die falsche Richtung einzuschlagen. Man glaubt es kaum, aber ab diesem Zeitpunkt blieben wir/ ich von weiteren falschen Richtungswechseln verschont. Das lag zum einem an der etwas präziseren Streckenbeschreibung und an der Tatsache, dass sich an jedem zweifelhaften Abzweig ein Randonneur auftat, der uns durch seine Anwesenheit den Weg weißte. Den Abschnitt nach Andechs empfand ich persönlich als sehr reizvoll, mittlerweile war ich auch so relaxt, um die landschaftlichen Eindrücke endgültig wirken zu lassen. Das Rad schien zu halten und machte auch sonst keine weiteren Probleme… Irrtum, der Neunte!
Aus dem Bereich des Vorderrades stellte ich nun Schleifgeräusche fest. Was zum Geier war denn das schon wieder? Ein kurzer Stopp und ein Blick auf die Bremsanlage zeigte, dass ein Bremsklotz an der Felge rieb. Komisch, die Bremse war auch etwas verzogen und so suchte ich nach dem Grund der schief sitzenden Bremse. So wie es sich darstellte, erwärmte sich die Lenkertasche, die dadurch etwas absackte und bei jedem Lenkeinschlag den Bowdenzug der nach hinten führte, so gegen den vorderen Bowdenzug der Bremsanlage drückte, dass sich diese verzog. So versuchte ich die Lenkertasche neu auszurichten, um die Bowdenzüge zu entlasten. Das Ergebnis dieser Schnellreparatur: Das Bremsenschleifen konnte ich abstellen, jedoch machte sich die Lenkertasche dann am Schaltzug bemerkbar. Ab dem Zeitpunkt war ein koordiniertes Schalten nicht mehr möglich. Ein Versuch das Schaltwerk neu einzustellen brachte auch keinen Erfolg. Es war zum Haare ausraufen! Nahm denn die Pleiten-, Pech- und Pannenserie überhaupt kein Ende?
Mit krachendem „Getriebe" galoppierte ich in Andechs ein. Zur Beruhigung der Nerven, gönnte ich mir erstmal ein Alkofreies Bier und eine leckere Brezel im Biergarten. Somit war die Biergartensaison 2006 für mich persönlich auch eröffnet! Als ich so dasaß und mir mein Bierchen schmecken ließ, überkam mich für einen kurzen Moment ein Gefühl der Zufriedenheit. Es waren weit über 150Km bewältigt, die Sonne schien, die Landschaft erlebte das Frühlingserwachen und ich fühlte mich einfach sauwohl! Prost zusammen! Auf die letzten 170 Km!
Für die zweite Hälfte des 300ér schloss sich uns Robert an, der auch gleich mal die Führung übernahm und uns Windschatten bot. Am Ammersee vorbei zurück Richtung Mammendorf, Odelshausen und dann nach Altomünster. Zur Mitte dieser Etappe nach Altomünster hatte ich meine Downphase . Noch ca. 35km bis zur Kontrollstelle, einen gehörigen Respekt vor der anstehenden Nachtfahrt (meine erste seit meiner Kindheit) und in der Richtung unseres Ziels bereits dunkle Wolken. Da der Wetterbericht für den Tag nur Gutes voraussagte, habe ich mein Regenzeug natürlich zu Hause gelassen. Was will man schon mit Überschuhen, Regenhose, Regenjacke bei strahlendem Sonnenschein? Unnötiger Ballast... Irrtum der Zehnte!
Etwa 10 Km vor Altomüster begann es zu tröpfeln und in kurzer Zeit verwandelte sich die wenigen Tropfen in einen tatsächlichen Regen. Mit Windschatten war nun auch Nichts mehr, wer will schon in seinen Lungen mehr Wasser vom Vordermann, als Luft zum atmen? In Altomünster fanden wir einen Pizzaservice, bei dem wir uns den Stempel abholten und auch gleich die Gelegenheit nutzten, eine leckere Portion Nudeln zu bestellen und zu verköstigen. Die Pause nutzte ich auch mein Rad und mich für die Nacht vorzubereiten. Was war ich froh Beinlinge und eine Windschutzjacke dabei zu haben. Darüber zog ich noch die Sommerjacke und so ging es wieder hinaus auf die Piste. Der Wettergott, so schien es, hatte auch ein einsehen mit uns. Zwar regnete es nicht mehr, aber leider waren die Straßen noch immer furchtbar Nass und innerhalb kürzester Zeit tropfte das Wasser aus meinen Schuhen. Die Hoffnung dass es nun nicht mehr regnetet entpuppte sich jedoch als ein… Irrtum, der Elfte! Richtung Schrobenhausen kam das Wasser von oben, unten von vorne und von hinten. Die Radbeleuchtung wurde aktiviert und erfüllte der ihr zugedachten Funktion, erstaunlich was so eine kleine Funzel an Helligkeit bringt. Robert und ich waren mittlerweile zu „Einzelkämpfer" mutiert. Kurz vor Schrobenhausen informierte mich Robert, dass er demnächst anhalten müsse, um die Batterien seiner Vorderlampe zu tauschen. Ich konnte mit Ihm vereinbaren, dass wir das am Besten an einer Tanke in Schrobenhausen erledigen.
Gesagt getan. Das folgende Szenario erheiterte und beängstigte mich zu gleich. Robert hatte natürlich die falschen Batterien mit, als er an der Tanke die richtigen Batterien nachkaufte, stellte sich dann heraus, dass die Lampe defekt war. Tatsächlich, war ich nicht der Einzige, dem an diesem Tag persönliche Missgeschicke unterliefen, aber warum ausgerechnet Robert? So blieb uns nur noch eine Lampe für zwei Räder, etwas dünn aber es ging!
Kurz vor Neuburg sahen wir dann in einiger Entfernung blinkende rote Lichter, die Trittfrequenz wurde nochmals erhöht und wir schafften auch auf diese Gruppe aufzufahren. Gott lob waren einige Nabendynamo- Piloten unter ihnen, so dass wir uns bei abtrocknender Straße hinten einreihen konnten. So rollten wir unter flutlichtähnlichen Bedingungen zur vorletzten Kontrollstelle.
Ich nutzte die Pause zu Hause bescheid zu geben, dass wir noch ca. 2,5 Std. unterwegs seien und dass ich trotz der Defekte, Pannen und Peinlichkeiten das Ziel vor Augen hätte.
In einer kleineren Gruppe rollten wir dann auf den letzten Abschnitt des 300ér Brevet. Zuerst durchquerten wir Neuburg, kurz nach dem wir die Stadt verließen, kam der Abzweig nach Eichstätt und die damit verbundenen Hügel. Nach einem kurzen Dialog mit Robert, entschlossen wir uns, unser eigenes Tempo zu fahren, fest in der Annahme das uns das Licht meiner Lampe für die letzten 40 KM ausreicht, erhöhten wir etwas die Geschwindigkeit und zogen in die Dunkelheit! Diese letzten KM waren für mich die schönsten des ganzen Brevets. Ich bin mir nicht mehr sicher wann es passierte, aber natürlich sollte ich mich mit der Vorhersage, dass uns eine Lampe genügte mal wieder… irren, zum zwölften mal!
Meine Lampe gab auch den Geist auf und der Regen setzte erneut ein, in völliger Dunkelheit und im Regen glitten wir dahin. Ich fühlte mich kurzzeitig in meine Bundeswehrzeit zurückversetzt und meine Erfahrungen bei der Übung „hören und sehen bei Nacht" kamen mir wieder ins Gedächtnis. Unglaublich welche Geräusche und Eindrücke wahrzunehmen sind, wenn es Dunkel ist. Am Horizont ließ sich nur an dem in den Wolken reflektierenden Licht erahnen wo das nächste Dorf lag. Auch konnte man die Hügel die das Urdonautal einschließen, sowie die Straßenführung erkennen. Unglaublich auch, welche intensive Geräusche die auf den Helm prasselnden Regentropfen hinterließen. Problematisch wurde es nur dann, wenn uns ein PKW entgegenkam und uns blendete. Bis sich die Augen dann wieder an die Dunkelheit gewöhnten, duaerte schon seine Zeit. Wie schon erwähnt für mich der eindruckvollste Abschnitt.
Dollnstein wurde erreicht, noch ein letzte kurze Pause und der Blick in ein sichtlich müdes Gesicht von Robert. Mir gelang es, Robert für den Anstieg nach Eberswang und die letzten ca. 15 KM zu motivieren. In Bieswang musste ich aber feststellen, dass Robert nicht mehr hinter mir war. Shit, ich musste zurück, ich konnte doch einen „Ortunkundigen" ohne Licht nicht im Regen stehen lassen! So fuhr ich zurück und nach kurzer Zeit trafen wir uns wieder, ich entschuldigte mich für meine Unaufmerksamkeit und gemeinsam erreichten wir am 23.04. um 0:36 Uhr Osterdorf!
Im Ziel ballte ich meine Hände zur Faust und streckte diese voller Elan in die Höhe…. Nach einem kurzen YEAH, bedankte ich mich noch bei Robert und zollte ihm Respekt für seine erbrachte Leistung.
Erfreulicher Weise wartete bereits meine Gattin im Ziel auf mich um mich in Empfang zu nehmen. Nach dem ich sie bei jeder Kontrollstelle über meine Pleiten Pech und Pannenserie berichtete, war ich sehr stolz sie als Finisher in die Arme zu schließen.
Das Rad wurde verpackt (nicht ohne mich für die dennoch treuen Dienste zu bedanken) und nach einer warmen Dusche, gab es wohl die beste Tomatensuppe die ich um die Uhrzeit jemals aß! Auch das Weißbier schmeckte….. ich kann euch sagen. Während meines göttlichen Menüs erzählte ich meinem Mitstreitern vom 200ér meine Pleitenserie und es wurde bereits philosophiert ob wir uns beim 400ér wieder sehen.
Um ca. 2:00 Uhr war ich dann zu Hause und fiel ins Bett.
Gute Nacht, ihr Osterdorfer- Kämpfer, bis zum nächsten Mal!

Fazit: An so einem Tag erfährt man (im wahrsten Sinne des Wortes) die Bedeutung des Wortes Prüfung und das Wort Abenteuer erhält eine neue Bedeutung!
Technische und persönliche Fehler brachten die Erkenntnis, dass es nur ein Ziel gibt bei solchen Veranstaltungen, nämlich den Weg dorthin! Kurz nach den geschilderten Nackenschlägen konnte ich mich jedes mal motivieren weiter zu machen (auf die Basics konzentrieren) und das waren die Momente die wohl am nachhaltigsten bleiben.
Wieder lernte ich nette „verwegene Radfahrer" kennen, mit den unterschiedlichsten Auffassungen und Motiven eine solche Veranstaltung zu fahren. Danke, es war mir eine Ehre mit euch fahren zu dürfen!
Zukünftig werde ich noch mehr Augenmerk auf meine Ausrüstung werfen, um eben nicht mehr so im Regen zu stehen.
Die Probleme die ich beim 200ér hatte (zu wenig Nahrung, Flüssigkeit) konnte ich diesmal vermeiden, so dass ich mich auch nach 335 Tacho- Km relativ fit fühlte.
Danke natürlich auch an Karl und seinem Team, die Rahmenbedingungen waren wieder 1a!

Mal sehen was beim 400ér alles passiert!
Viele Grüße euer Roland